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Elle Plus, Fashion Szene, Oktober 2004
Feengleich
Weil die Bochumerin Felicitas Weitkämper mehr über die Technik des Nassfilzens erfahren wollte und von einem Chatroom für Filzer wusste, erlernte sie zunächst den Umgang mit dem Internet und dann das traditionelle Handwerk. Heute entstehen unter ihren geschickten Händen traumhaft zarte Schals und Tücher, die zwar federleicht sind, aber dennoch alle traditionellen Eigenschaften in sich vereinen, die man mit Filz verbindet: Sie bieten Wärme und Schutz und sind trotz ihrer feengleichen Tranzparenz extrem stabil und knitterresistent. Außerdem bietet sie unter ihrem Label "filzware" durchscheinende Lichtobjekte an.


Coolibri, aus den Läden, September 2005
Das kleine Atelier "filzware - Handfilz" von Felicitas Weitkämper ist immer noch ein Geheimtipp, obwohl es die Filzwerkstatt schon über ein Jahr gibt. In dem kleinen, ein wenig verzaubert wirkendem Häuschen kreiert die Bochumer Filzerin verspielte, zart anmutende, meist blumige Unikate aus Wolle, Seife und der Hände Reibung. Wer mit Filz grobe, dicke oder gar kratzige Gewebe verbindet, wird hier eines besseren belehrt und muss feststellen, dass man in Filz sogar heiraten kann.


verFilzt Und zugeNäht, Künstlerportrait, Mai 2008
Sommerausgabe 2008, Nr. 19
»filzware« - Felicitas Weitkämper
Zu Hause ankommen


Bonner Generalanzeiger, 25.5.2009
Hundert professionelle Designerinne verwandeln Museum in ein Schatzhöhle
Von Christina zu Mecklenburg.
"Vielfalt, Vielfalt": Mit diesem im Katalog verewigten Jubelruf bringt Museumsdirektorin Marianne Pitzen das Wesen der vierten Designmesse auf den Punkt. Geboten wird auf 3 000 Quadratmetern ein "Schlaraffenland", so Projektleiterin Gudrun Angelis, "das nicht nur Frauenherzen höher schlagen lässt". So befinden sich unter den textilen Novitäten zum ersten Mal coole Mode für Männer (Claudia Fischer, Backnang) sowie eine Koje, wo Mervi Windels (Oldenburg) mit blütentrunkenem Textildesign für den gesamten Wohnbereich aufwartet.
Mit von der Partie ist wieder die bewährt populäre Kollektion von Vanessa Dreßen (Aachen) mit ihren verspielten Pulswärmern, Stirnbändern, Schals, Kappen und Täschchen. Auf der gleichen Linie liegen die Filzfantasien einer Felicitas Weitkämper (Bochum). Dass man Schachspiele auch mit Humor betreiben kann, bezeugt das espritstarke Miniskulpturen-Kabinett von Doris Schmitt (München).
 zum Original


Bochum Langendreer, 22.09.2009
Langendreerer Ateliers öffneten ihre Türen
von Wicho Hermann ,
Fotoarbeiten, Taschen und Kleidungsstücke aus Filz sowie Schmuck: Die Besucher der drei bei „Eintritt Frei!” geöffneten Ateliers im Stadtteil fanden beim Stöbern eine breite Auswahl an anregenden Ideen und schönen Dingen vor. In der gerade etwa 20 qm großen Werkstatt „Filzware-Handfilz” (Unterstraße) herrschte ordentliches Gedränge. Das lag zum einen daran, dass hier vier Akteure ausstellten. Die persönlichen Auswahlmöglichkeiten für die Besucher, die dadurch länger verweilten, kamen hinzu.
Ob Filz oder Schmuck: Sie konnten sich ihr Wunschprodukt nach Größe, Farbe und Form (insoweit das Material das zuließ) selbst zusammenstellen und so ein auf die eigene Person zugeschnittenes Unikat erwerben. Zum Beispiel suchte sich Inge Suhl, die mit Freundin Gertrud Lueg unterwegs war, einen passenden Hut aus: „Vor einem Jahr guckte ich mir die Hüte schon an. Jetzt habe ich einen für mich bestellt”, lachte sie, während sie sich noch mit dem Anprobehut von Filzerin Felicitas Weitkämper vorm Spiegel stand.

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